Hunde-Guide FRED und OTTO unterwegs in Oberösterreich und Salzburg

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Dieses Buch führt durch alles, was ein Leben mit Hund in Oberösterreich und Salzburg ausmacht. Berichte, Reportagen, Porträts und Interviews beschreiben die zahlreichen Angebote für Hundehalter, die unterschiedlichen Facetten eines Hundelebens und stellen Menschen vor, die hier mit ihren Hunden leben und arbeiten. Die beiden Autoren Hedi Breit und Paul Cech haben recherchiert wo die Hunde herkommen, was sie fressen, was sie als braver Anstandswauwau können sollten, an welchen Orten sie besonders willkommen sind, was sie für die Gesellschaft leisten, was sie vor dem Ofen hervorlockt, wo sie sich pudelwohl fühlen, wie sie fit bleiben, wo sie begraben liegen, wofür Hundebesitzer Geld ausgeben, was Politiker ihnen vorschreiben und wo sie Hilfe bekommen. Dazu gibt es die wichtigsten Adressen und Rabattcoupons.

Im Verlag FRED & OTTO sind für Österreich bereits der Stadtführer für Hunde FRED & OTTO unterwegs in Wien (von Hedi Breit & Yvonne Lacina, 2014) und der Hunde-Guide FRED & OTTO unterwegs in Niederösterreich (von Hedi Breit, 2015) erschienen.

Erhältlich im Buchhandel, im gut sortierten Zoofachhandel und auf www.fredundotto.at

 

 

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Milky Way

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Da hast ein paar Kühe. Pro Liter Milch bekommt Bauer dann ca. 27 Cent. Für Bio-Milch mehr. Irgendwie geht die Rechnung nicht auf. Für die Bauern. Es rechnet sich einfach nicht mehr. 500 bis 600 Milchbetriebe müssen alleine in Oberöstereich pro Jahr aufgeben.  Gefördert werden fast nur die Massen-Betriebe, die Milch massenhaft exportieren. Devise: Billigst-Milch im Super-Markt.

Und dann gibt es die „Österreichischen Berg- und Kleinbäuerin_Innern Vereinigung ÖBV“. Jene, die um die Überleben kämpfen und für beste Qualität stehen . Diese Leute veranstalteten in Tostmanns „Bandlkramerey“ in Seewalchen  am Attersee eine Pressekonferenz und überzeugten hoffentlich viele Medien.

Mit dabei: Gexi Tostmann, Gerhard Haderer, die Vertreter und Vertreterinnen des ÖBV.

Gexi Tostmann sprach sich für einen Zusammenhalt von kleinen bäuerlichen Betrieben, Einzelhandels-Unternehmen und Gastro aus.

 

Na sicher

Alle paar Tage gibt es neue Untersuchungen, Umfragen. Die Leute haben Angst vor Terror und überlegen, ihr Urlaubsverhalten 2016 neu zu gestalten. Mehr Deutsche wollen nach Österreich kommen. Mehr Österreicher in Österreich Urlaub machen. Gut so!

Während die „Österreich Werbung“ mit viel, viel Geld auf neue Zielmärkte, wie z.B. Peking, setzt: Devise offenbar: „One night stand – einmal im Leben für einen Tag in Wien“, vergisst man jene Gäste, die hier wirklich entspannten Urlaub machen wollen.

Wo ist man sicherer, dass es ein wunderbarer Urlaub wird, als auf eine der Hütten, im Wald, am türkis-blauen See, bei den kleinen und großen Festen, in den vielen Restaurants und Gasthöfen, die beste Kulinarik bieten?

Urlaub am Attersee? Na sicher!

 

 

 

Wir sind hinten nach

Wir müssen jetzt stark sein. Ehrlich sein. Wir sind hier am Attersee wirklich „hinten nach“. Die Bundeshauptstadt ist schon wieder schneller. Hat uns um Wochen geschlagen!
Ohne politisch werden zu wollen: In der Bundeshauptstadt gibt es viel Grün. Aber keine gelb-leuchtenden Forsythien. Kaum mehr blühende Bäume. Flieder, der seinen Büschen und dem Duft den Namen gibt: Der ist oft schon verblüht, vertrocknet. Fast keine Blumenwiesen, weil von modernsten Rasenmähern abgemäht. Es ist grün. Oder grau. Nicht bunt. Und es fliegen dort auch keine Bienen gerade um den Laptop, während man schreibt.
Ja. Wir sind hier am Attersee absolut „hinten nach“. Forsythien. Apfel-, Zwetschken-, Birn- und Kirschblüte. Bunte Blumenwiesen. Schnee auf den Bergen. Ein See, der immer wieder seine Farbe verändert. Alleine die vergangenen Tage: Vollmond-Licht. Rosa in der Früh. Dunkelblau bis Türkis. Glitzernd in den Abendstunden. Boote. Weiße Segel. Alles zugleich.
Aber wir sind „attersee>lig<“. Und das ist gut so.
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Palmbuschen am ersten Platz

Vom Balkon gibt es einen schönen Überblick. Auf den Attersee. Auf den Schafberg. Auf eine große Wiese unter uns. Dort werden bald Häuser gebaut. Auch sechsstöckige Hochhäuser könnten den Blick auf die Schönheit des südlichen Attersees nicht vermiesen. Diesmal geht es um extrem billige Grundstücke und Einfamilienhäuser für Einheimische. Und nur für die. Damit die Jugend aus dem Ort nicht absiedelt. Damit sie sich Wohnen in Steinbach am Attersee leisten können.

Die Pläne sind lange bekannt. Die Idee ist genial. Die jeweiligen Grundstücke wurden mittlerweile mit kleinen Holzpfosten abgesteckt.

Heute war Palmsonntag. Die Palmbuschen wurden in der Kirche geweiht. Man steckt sie dann auf das Grundstück, um dieses und das Haus zu segnen, um vor Unwettern und Hagel zu schützen. So der Brauch.

Auf einem der Grundstücke, die bald bebaut werden, steckte bald nach dem Kirchgang solch ein Palmbuschen. Nur auf einem.

Wer immer es war, wer immer dort bauen wird: Ich kann mir vorstellen, wie sehr ihr euch freut, dort leben zu können. Sonst wäret ihr nicht gleich mit dem Palmbuschen auf euer neues Grundstück gefahren/gegangen.

Alles Gute! Es war ein so wunderbares Zeichen, wie ihr euch freut!

 

Ganz offen betrachtet

Bald ist das Kaffehaus der Trachten-Familie Tostmann, die Bandlkramerey in Seewalchen am Attersee, neun Monate jung.

Offizielle Eröffnung gab es noch keine, dafür bleibt dieses hinreißend gemütliche Lokal seit dem 1. März unter der Woche länger geöffnet (bis 20:00 Uhr). Wenn man die Dauer eines Eröffnungsfests mit der täglichen zwei-stündigen Verlängerung der Öffnungszeiten in Relation setzt, dann ist letzteres natürlich viel (ent)spannender.

Meine sechs-monatige Berner Sennenhündin hat in diesem hundefreundichen Kaffehaus als Welp ihre ersten „Sozialisierungs-Trainings“ (wie ich Lokal-Besuche nenne) absolviert, wurde geknuddelt, vom Personal fotografiert. Bald ausgewachsen wird „Allora“ noch immer freudigst begrüßt, geknuddelt, fotografiert. Sie gehört offenbar schon zum Inventar. Was uns sehr, sehr „attersee>lig<“ stimmt.

Betrachten kann man übrigens am 18. und 19. März 2016 bei den „Tagen der offenen Tür“ das Stammhaus Trachten-Tostmann in Seewalchen und auch das Trachtenmuseum in der Bandlkramerey. Führungen. Modeschauen – alles inklusive. Das kann man dann hier nachlesen.

Eine Woche zuvor ist aber noch der legendäre Seewalchner Buchhändler und Autor Erich Weidinger zu Gast. Er liest „Janosch“. Am Nachmittag für Kinder, am Abend für Alle. Hier ist der Link dazu

Erich Weidinger ist ein Buchhändler, der bestes Service bietet und bei dem ich bei seiner Beratung nicht sicher bin: Hat er wirklich alle Bücher gelesen, die er verkauft? Oder nur 98 Prozent? Werde ihn einmal fragen.

Übrigens: Wer „Janosch“, der am 11. März seinen 85. Geburtstag feiert, nicht kennt: Kinderbuchautor, „Tigerente“, ZEIT-Magazin, etc. kann hier mehr über ihn erfahren: KLICK