An und zu Weihnachten

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Nord-Deutschland und Österreich haben eine seltene Gemeinsamkeit. Etwas, was sie von den Bayern unterscheidet. Sagt der „Duden“, dieses an sich gute Wörterbuch.
Die Bayern sagen nämlich „an Weihnachten“ – der Rest der deutschsprachigen Welt aber: „zu Weihnachten“.
„Zu“ ist ein Punkt, ein Datum. „An“ ist der Versuch einer Annäherung.
Der großartige Kurier-Kolumnist Guido Tartarotti schrieb einst: „Merkwürdig finde ich, dass unsere Nachbarn „an Weihnachten“ sagen. „An“ heißt ja: nah dran (also knapp daneben). Sagte jemand zu mir „komm an Weihnachten zu uns“, wäre das Risiko groß, dass ich am 23. 12. vor seiner Türe stünd.“
Möget Ihr an dem 24. Dezember, also zu Weihnachten, ein friedvolles Fest haben und immer daran denken, dass wir hier am (auf dem?) Attersee extrem >attersee>lig< sein können, dass wir Weihnachten (oder nur „Weihnacht“, wie oft gesagt wird) erleben dürfen.
Alles Gute!

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