Die Probebeleuchtung

Wir sind da hinten nach. Gerne. Während seit Wochen in den Einkaufszentren die übliche Weihnachtsmusik dröhnt, auf Christkindel-Märkten der übliche Ramsch zu überhöhten Preisen verkauft wird, gehen wir es langsam an. Die Weihnachtszeit beginnt am 1. Advent. Punkt. Aus.

Oder fast. Bis vor ein paar Jahren. Da musste am Donnerstag vor dem ersten Advent-Sonntag überprüft werden, ob die einzige weihnachtliche Straßenbeleuchtung, die erste Kerze am großen Adventkranz und der beleuchtete Adventkalender, den die Volksschulkinder gestalten, auch wirklich funktionieren.

Alles hat gepasst, geleuchtet. Man stand zusammen. Ein paar Bier zur Feier. Schnapserln. Etwas Glühwein. Man freute sich. War ein gar lustig und spontanes Fest mit ein paar dutzend Leuten.

Völlig klar, dass man im Jahr darauf wieder am Donnerstag vor… und so… alles kontrollieren musste. Und im Jahr darauf…und darauf… und dann mit Glühweinstandl… mit hunderten Einwohnern, von denen kaum wer zu Beginn des Fests um 17:00 Uhr kommt, die meisten dafür umso später gehen. Sagen wir so: Im Sommer wäre es schon hell und die Hähne würden krähen.

Schau ma mal, wie es dieses Jahr am Donnerstag, 26. November wird. Und am 27.11. wie es den Besuchern geht.

Weil am Samstag, 28.11. gibt es bei der Pfarre den Kuchenmarkt und den Verkauf selbstgebastelter Advent-Kränze. Und am Sonntag dann ab 10:00 Uhr den Andreas-Kirtag mit Standln, Musik, Essen, Getränken und Christbaum-Verkauf. Eine mehr als stimmige Veranstaltung.

Bei uns geht jedenfalls alles auf gemütlich, weihnachtlich, echt und ohne Kommerz-Kitsch. Also einfach schön.

 

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D’Brennerin und die Brennerin

Die Brennerin ist einer der Gipfel des Höllengebirges am Attersee. 1602m über dem Meeresspiegel und somit 1120m höher als der Ort Weyregg . Dort aber gibt es „D’Brennerin“.

Der Unterschied zwischen den beiden Brennerinnen: Zum Berg-Gipfel ist es ein langer und steiler Weg. Dafür hat man einen schönen Fernblick. Zur Brennerin in Weyregg kann man mit dem Auto fahren – und bekommt einen wunderbaren Einblick in die Welt der Schnäpse und Liköre.

Die Rosi Huber, also „D’Brennerin“ in Weyregg, brennt Schnaps. Hervorragende Schnäpse. Dafür wurde sie auch schon mehrfach ausgezeichnet. Mittlerweile ist sie sogar geprüfte Edelbrand-Sommeliere. Sie sammelt, verarbeitet und brennt die Schnäpse selbst – als „One-Woman“-Unternehmen. Und so hervorragend schmecken die auch.

Nach einer Verkostung sollte man aber weder mit dem Auto nach Hause fahren, noch versuchen, den Berggipfel selbigen Namens zu besteigen. Allerdings kann man schon auf die Liste „Wem-schenke-ich-was-zu-Weihnachten“ ein Wort hinzufügen: Schnaps!