Ja E! Radeln!

Manchmal könnt‘ ma ja die Leute rund um den Neusiedlersee beneiden. Alles flach und ganz einfach zum Radeln. Dafür haben wir rund um den Attersee Berge, Almen, Wälder. Mir persönlich gefällt es so besser. Viel besser sogar. Nur Radfahren kann oft ganz schön in die Wadln gehen.

Dafür gibt es nun diese neuen Elektro-Bikes, mit denen man auch bergauf fast so fahren kann, wie in der Ebene. Und die beste Nachricht: der Spaß ist gar nicht teuer. Mit 19.—Euro pro Tag ist man dabei. Solche Leih-E-Bikes gibt es ab sofort im Tourismusbüro Steinbach am Attersee, bei „bike + boot“ in Schörfling und in Michels 2-Rad-Shop in Unterach.

Denkt’s aber bitte dran, dass ihr diese Strom-Radln auch zeitgerecht reserviert und dass am Sonntag meist geschlossen ist. Also einfach oben die blauen Wörter anklicken – und schon kommt ihr zum Verleih. Anrufen. Fragen kostet nix.

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Hundefreunde

Wenn man lange in der Stadt gelebt hat, glaubt man sich in die eigene Jugend versetzt. Jene vor Jahrzehnten. Hier am Land rollen die Kinder die Wiesen noch um die Wette bergab. Sie schlagen Purzelbäume und lachen. Aber manchmal ist – im wahrsten Sinn – die „Kacke am Dampfen“. Das ist dann der Fall, wenn manche Leute ihre Hunde in die Wiese schicken, um ein Häufchen zu machen. Die Hunde. Nicht die Menschen. Versteht sich.

Das Lachen der Kinder hätte ein abruptes Ende, wenn sie in „sowas“ hinein rollen. Jenes der Erwachsenen (ob mit oder ohne Hund) auch. Echt sch… sowas!

Also bitte: Hund am Wegrand sein Geschäft erledigen lassen. Plastiksackerl. Mistkübel. OK. Oft gibt es keine Mistkübel. Oder zweisprachig ausgedrückt: Mülleimer. Dann nehmt ein Papiertaschentuch, grabt ein kleines Loch und entsorgt so die Hinterlassenschaft, damit auch keine anderen Wanderer in „das Glück“, wie es scherzhaft heißt, treten.

Glaubt’s jetzt ja nicht, ich hätte was gegen Hunde. Im Gegenteil. Bin seit 33 Jahren Hunde-Narr – mit bis zu fünf Hunden zugleich. Große Hunde, versteht sich. Aber Kotsackerln sind immer dabei.

Über Hunde werden wir hier noch öfter lesen. Nicht nur im Herbst, wenn ein neuer Welp zu uns ins Haus kommt. Passt bitte auch bei den Kühen auf und wenn ihr ober der Baumgrenze unterwegs seid. So viel Wasser es hier in der Attersee-Region auch gibt – oben am Berg gibt es keine Quellen. Da müsst ihr für die Vierbeiner und auch für euch genug Wasser im Rucksack mitschleppen. Dafür wird der Hund dann oben am Berg aus dem mitgenommenen (Falt-)Wassernapf „attersee>lig<“ schlappern und mit euch den Fernblick genießen.

Der Lärm

Man muss wirklich sagen: das Leben am Land ist „bemessenswert“. Besonders, seit es solch eine App für Smartphones gibt, die den Lärm messen können. Sagen wir so…. im Schnitt haben wir hier um die 35db. Das sind Dezibel. Als Maßeinheit. Diese App erklärt auch für diese 35db: „Bibliothek. Ruhe“. Ja. Eh! Manchmal 27db.

Da gibt’s einen sehr wichtigen Menschen in Linz, der in seinem Mietshaus Wohnungen in Ruhelage anbietet und selbst gegen das extrem laute Geläute der Glocke einer Linzer Kirche prozessiert.

Der kennt aber nicht den Gockel unsrer Nachbarn! Ab ca. 4:20 Uhr! Wir lachen. Drehen uns um. Schlafen weiter. Reine Gewohnheit.

Ein Gewitter zog gerade vorbei. 87db

Aber eigentlich habe ich seit Jahren keine Uhr mehr am linken Unterarm. Der Kirchturm sagt mir die Zeit. Man hört die Glocken. Und das ist gut so. Die db hab‘ ich nie gemessen.

Familie Trachten Tostmann – Kaffeehaus & Co

Tja. Jetzt isses geöffnet. Klammheimlich. Ohne großes Tamtam. Die Familie Tostmann eröffnete das alte Haus „Bandlkramerey“ mitten in Seewalchen. Unfassbar schön wurde alles ausgestaltet. Tostmann-like eben. Stil. Ambiente. Man fühlt sich bei Gexi und Anna Tostmann + Team einfach wohl, zu Hause. Das Kaffeehaus hat täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, am Sonntag von 9:00 Uhr bis 17:00. Es gibt auch kleine Speisen und Kuchen. Kinderecke. Hundeauslauf.

Hier der Link zum Umbau und dem traumhaften Haus
Es wird noch ein Trachten-Museum geben. Raum für Veranstaltungen. Doch dazu später.

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Zeichen gesetzt

Ganz klar: Wenn die Straßenverwaltungen beginnen, die schwarz-orange Markierungsstöcke für die Schneepflüge zu setzen, dann wissen die meist mehr als das Zentralamt für Meteorologie – unsere Wetterfrösche in Wien. Es wird bald schneien. Wenn diese Stöcke wieder entfernt werden, kann man endlich getrost die Winterreifen für ein halbes Jahr im Keller entsorgen.

Im Juni werden zum Schutz unserer Touristen rund um den See so saisonale „Hinweisschilder“ mit Tempobegrenzungen von 40 oder 60 km/h aufgestellt. Dann wissen wir Einheimischen, dass die Hotels und Pensionen bald zu mindestens 80% ausgelastet sein werden. Wir verändern aber trotzdem nicht die Fahrweise.

Darf ich bitte somit alle autofahrenden Gäste bitten, diese Schilder wirklich ernst zu nehmen!

40 bedeutet, dass man nicht sofort voll schockiert auf ca. 25 km/h abbremsen und mit 20 km/h weiter fahren muss. Außer man liebt es, von Rennradfahrern im Pulk überholt zu werden.

Diese runde Tafel mit rotem Rand und dem 60er inmitten soll bedeuten, dass sich auch jene Leute, die sich kaum mehr an das Eintrittsalter des Vorruhestands erinnern können, diesem offenbar unglaublich hohem Tempo annähern können, dürfen und sollen – von unten her… nach oben. Bitte!!!

Die Aufkleber

Wenn man stolzer Atterseer ist, dann möcht ma sich auch mit einem Aufkleber am Auto dazu bekennen. Oder? Es gab einmal welche. So mit grüner und blauer Welle. Waren OK. Nur das Material! Schon nach dem ersten Regen schrumpelte das Papier-Pickerl und war unansehnlich.

Dann kam die neue Werbelinie (Trommelwirbel setzt ein): In einer eher technischen Schrift wurde „salzkammergut“(sic!) geschrieben – darunter und natürlich viel kleiner: die Url vom Attersee.

Transparent-Pickerl, deren „Text“, der offenbar auf die Schönheiten des Salzkammerguts und des Attersees hinweisen sollen, man nicht lesen kann. Schriftzüge. Aber höchste Gratulation! Die Aufkleber waren wetterfest! Im Mistkübel?

Mir hat‘s dann irgendwann einmal gereicht. Wir haben selbst Aufkleber mit: „Griaß Di! attersee>lig<“ entworfen, produziert und verschenkt. Die 1000 Stück waren sofort weg.

Manchen waren die Aufkleber zu klein. Also ließen wir privat neue anfertigen. Etwas größer. Da steht jetzt drauf: „Da samma! Attersee>lig<“ . Das „Da samma“ steht für: Da sind wir zu Hause. Da sind wir auf Urlaub. Da sind wir einfach… da sind wir „attersee>lig<“!

Wie wir hier in Kaisigen!

Kleber Da samma RZ

Bierig

Na endlich ist es soweit! Die Bierschmiede in Steinbach am Attersee eröffnet am Sonntag, 5. Juli 2015 um 11:00 Uhr. „s’Gschäftl“ hat ja schon länger offen, und dass das Bier aus der ortseigenen Hausbrauerei mittlerweile auch bei den Steinbacher Festln getrunken wird, ist ja auch klar.

Also bitte den Termin vormerken! Mehr Infos gibt es auf der Website der Bierschmiede. Das Bier ist echt ein Hammer! Website der Bierschmiede